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21.09.20263 min lesezeit

KI für jeden zugänglich machen: Wie Unternehmen den Einstieg in Künstliche Intelligenz erfolgreich gestalten

Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell intensiv mit Künstlicher Intelligenz. Während einige Mitarbeitende bereits regelmäßig mit KI-Tools arbeiten, stehen andere noch ganz am Anfang. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen wie Schatten-KI, hohe Lizenzkosten und fehlende Strategien für eine unternehmensweite Einführung.

Genau diesen Fragen widmete sich unser Webcast „KI für Jeden zugänglich machen“. Gemeinsam mit den KI-Experten Christian Winnerl und Daniel Lysien zeigten wir, wie Unternehmen KI nicht nur einzelnen Power-Usern zur Verfügung stellen, sondern allen Mitarbeitenden einen einfachen, sicheren und wirtschaftlichen Zugang ermöglichen können.

 

Die Realität in vielen Unternehmen

Ein zentrales Thema des Webcast war die aktuelle Verteilung der KI-Nutzung in Unternehmen. Aus zahlreichen Kundenprojekten zeigt sich immer wieder ein ähnliches Bild: Ein kleiner Teil der Belegschaft nutzt KI bereits intensiv, während ein großer Teil noch wenig oder gar keine Berührungspunkte mit der Technologie hat. Gleichzeitig greifen viele Mitarbeitende auf private KI-Dienste zurück, um Aufgaben schneller zu erledigen. Daraus entstehen Risiken für Datenschutz und Compliance.

Hinzu kommt der wirtschaftliche Aspekt, ob Unternehmen wirklich jedem Mitarbeitenden eine kostenintensive KI-Vollversion zur Verfügung stellen muss. In der Praxis zeigt sich häufig, dass unterschiedliche Nutzergruppen auch unterschiedliche Anforderungen an KI haben.

 

Warum klassische KI-Einführungen oft scheitern

Im Webcast wurde deutlich, dass die größte Herausforderung häufig nicht die Technologie selbst ist. Viele Mitarbeitende wissen durchaus, wofür sie KI einsetzen könnten. Sie tun sich jedoch schwer damit, die richtigen Prompts zu formulieren oder die Möglichkeiten moderner KI-Lösungen effektiv auszuschöpfen. Das führt dazu, dass vorhandene Lizenzen zwar gekauft werden, aber im Alltag kaum genutzt werden.

Genau hier setzt ein anderer Ansatz an, bei dem wiederkehrende Aufgaben über vordefinierte Formulare und Agenten bereitgestellt werden, anstatt von jedem Nutzer Prompt-Kenntnisse zu erwarten. Mitarbeitende können dadurch KI nutzen, ohne sich tiefgehend mit der Technologie beschäftigen zu müssen.

SmartWorkHub: KI ohne Einstiegshürden

Im Mittelpunkt des Webcast stand die Vorstellung des SmartWorkHub. Die Plattform verfolgt das Ziel, KI für alle Mitarbeitenden zugänglich zu machen, unabhängig von ihrem technischen Hintergrund. Laut Vorstellung im Webcast erhalten Nutzer Zugriff auf eine zentrale und sichere KI-Plattform, die ohne spezielle Prompt-Kenntnisse genutzt werden kann. Gleichzeitig adressiert die Lösung typische Herausforderungen wie Schatten-KI, Datenschutzanforderungen und hohe Lizenzkosten.

Ein besonderes Merkmal sind sogenannte Agenten. Dabei handelt es sich um speziell konfigurierte KI-Assistenten für häufig wiederkehrende Aufgaben. Statt komplizierte Anweisungen zu formulieren, füllen Mitarbeitende lediglich ein Formular aus. Der dahinterliegende Prompt und das notwendige Fachwissen werden vom Ersteller des Agenten hinterlegt. Dadurch können auch weniger erfahrene Nutzer schnell hochwertige Ergebnisse erzielen.

Von Social Media bis Präsentationen

Während der Live-Demo wurden verschiedene Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Gezeigt wurde unter anderem, wie Agenten für die Erstellung von Social-Media-Beiträgen oder Präsentationsstrukturen genutzt werden können. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, bewährtes Wissen und etablierte Abläufe zentral bereitzustellen und für alle Mitarbeitenden nutzbar zu machen.

Darüber hinaus können Organisationen eigene Wissensdatenbanken hinterlegen. Mitarbeitende können dann über spezielle Chat-Module auf interne Informationen zugreifen und Fragen zu Dokumentationen, Prozessen oder Unternehmenswissen stellen. Die Antworten basieren dabei auf den bereitgestellten Datenquellen.

Sicherheit und Kontrolle statt Schatten-KI

Ein weiterer Schwerpunkt des Webcast war das Thema Sicherheit. Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, dass Mitarbeitende private KI-Dienste für berufliche Aufgaben nutzen. Dadurch können sensible Unternehmensdaten außerhalb kontrollierter Umgebungen verarbeitet werden. Der SmartWorkHub soll Unternehmen eine zentrale Alternative bieten, über die Mitarbeitende sicher mit KI arbeiten können.

Auch die Integration in bestehende Microsoft-Umgebungen wurde thematisiert. Laut Vorstellung erfolgt die Nutzung über bestehende Benutzerkonten, wodurch sich die Lösung nahtlos in vorhandene Prozesse integrieren lässt.

KI-Einstieg statt KI-Komplexität

Nicht jeder Mitarbeitende benötigt sofort eine umfangreiche KI-Lösung. Viel wichtiger ist es, allen einen einfachen Einstieg zu ermöglichen und gleichzeitig zu erkennen, welche Mitarbeitenden besonderen Mehrwert aus erweiterten KI-Funktionen ziehen können. Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre KI-Strategie bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und Investitionen gezielt einzusetzen.

Der vorgestellte Ansatz verfolgt deshalb das Ziel, möglichst viele Mitarbeitende auf ihrer KI-Reise mitzunehmen, anstatt nur einzelne Experten mit leistungsstarken Werkzeugen auszustatten.

Fazit

Der erfolgreiche Einsatz von KI hängt nicht allein von leistungsfähigen Modellen ab. Entscheidend ist, wie einfach, sicher und wirtschaftlich die Technologie im Arbeitsalltag nutzbar gemacht wird.

Mit dem SmartWorkHub wurde ein Ansatz vorgestellt, der Unternehmen dabei unterstützen kann, den Einstieg in Künstliche Intelligenz strukturiert zu gestalten, Schatten-KI zu reduzieren und gleichzeitig möglichst viele Mitarbeitende einzubinden. Statt KI nur für Spezialisten bereitzustellen, steht hier die Idee im Mittelpunkt, KI tatsächlich für alle zugänglich zu machen.

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